Die Geschichte der Europäischen Union beginnt 1945, als das Schreckensgespenst des zweiten Weltkrieges den Nationen noch deutlich in den Gliedern saß. Der Zusammenschluss der Länder sollte einen zukünftigen Krieg benachbarter Staaten verhindern. Die Gründerstaaten Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande begannen 1950 sich nicht nur politisch, sondern auch wirtschaftlich zu verbünden und es entstand die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EG). 1957 wurde durch den in Rom geschlossenen Vertrag ein “Gemeinsamer Markt” vereinbart und die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) war geboren. Die 60er Jahre standen vor allen Dingen im Zeichen des Wirtschaftsaufschwungs. 1968 tritt die Zollunion in Kraft und untereinander werden keine Handelszölle mehr erhoben. Beim Handel mit sogenannten Drittländern, also Nichtmitgliedern der EG, gilt von nun an ein einheitlicher Tarif. Mehr »